
new (old) floor is being layed. old wood, giving a completely new, unusual look. i'm starting to love it (what a pity - actually i wanted to move;)

months later i discovered exactly the same lounge chair in an interior-decoration book*, originally a french edition.
... what's even more exiting - some days ago i discovered "my" lounge chair watching truffault's l'homme qui aimait les femmes (1977)! they can be seen there only for a fraction of a second, unfortunately...
et voilà un petit bonhomme qui aimait les livres ;)
2004 konnten wir zwei altbauwohnungen erwerben, eine ganze etage. die wohnungen wurden wegen einer insolvenz versteigert, und keiner wollte sie wirklich haben.
das haus ist um 1914 erbaut; die planung der wohnungen - katastrophal: ein langer schlauch (gang) mit vielen zimmertüren an einer seite - schlafzimmer, küche, esszimmer, wohnzimmer, bad und ein kleines fensterloses „kämmerle“...
was ich überhaupt nicht leiden kann, ist - alleine in der küche verschwinden zu müssen während die restliche familie oder gäste im ess- oder wohnzimmer sich unterhalten, oder daß ich die kinder nicht im auge habe.
wir erkundigten uns beim statiker und bauingenieur, und als uns versichert wurde, daß dem herausnehmen nichttragender wände nichts widerspricht (man müsse nur fachgerecht stahlträger einbauen), entschieden wir uns für den kauf beider wohnungen. wir brachen die wand durch und hatten damit gleich etwa 170 qm für uns allein!
die eine wohnung (zur straßenseite) „entkernten“ wir komplett, ließen die küche, eßzimmer und wohnzimmer in einander fließen und entfernten die wand zum gang, so daß dieser teil des wohnraums wurde. damit entstand ein gefühl von großzügigkeit, ein hauch von „loft living“ - das mit dem freilegen einiger ziegelwände noch verstärkt wurde.
das ehemalige „eßzimmer“ beinhaltet auch die sitzgruppe (alte clubsessel) am holzofen und erfüllt damit eine weitere funktion des wohnzimmers. es ist eines der lieblingsplätze: kuschelig im winter vor dem feuer...
blick aufs wohnzimmer hinter dem frei im raum stehenden kamin.
der kamin von der anderen seite (aus dem wohnzimmer aus gesehen).

blick vom eßzimmer auf den gang mit dem stahl-apothekerschränkchen.
das ehemalige bahnsteigschild „göppingen“ schenkte ich meinem mann letztes jahr zu weihnachten (in dieser stadt befindet sich die firma, für die er momentan arbeitet).
(noch ein remake von meinem badezimmer ;)
lange habe ich überlegt, wie ich die buchstaben an die wand anbringe.
die aktuelle farbpalette meines badezimmers
ieva jansone, a visual artist "with migration background", currently based in berlin. world's citizen and homesick forever.